In Uerdingen erfolgte nach einer drei Jahre dauernden Übergangsphase schließlich im März die Einführung und Verpflichtung der neuen Präsidialmitglieder während eines feierlichen Gottesdienstes.
Die Leitung der Evangelischen Kirchengemeinde Uerdingen musste wegen verschiedener Rückschläge, die zu mehreren Kündigungen geführt haben, auflösen. Aufgrund dessen wurde das Presbyterium im Jahr 2022 unfähig zum Arbeiten. Obwohl der Kreissynodalvorstand früher einen beauftragten Ausschuss ernannt hatte, um den Übergangsprozess bis zur Neuwahl des Presbyteriums sicherzustellen, dauerte dieser Zustandswechsel über eine längere Zeit an - genau drei Jahre lang. Dieses lange Warten kam schließlich zu einem Abschluss. Am 16. März wurden nämlich neue Mitglieder des Presbyteriums während einer feierlichen Andacht im Gemeindezentrum Bergstraße durch Superintendentin Barbara Schwahn und Pfarrer Christoph Tebbe vorgestellt und eingesetzt.
Frauen und Männer im Bevollmächtigtenausschuss wurden hingegen von der Superintendentin entpflichtet; man bedankte sich bei ihnen aufs Herzlichste für ihre zeitaufwändige Tätigkeit. Ein solcher Ausschuss umfasst neben Mitgliedern der betreffenden Kirchengemeinde auch Personen ausserhalb dieser Gemeinschaft. Im Falle der Uerdinger Gemeinde gehörten dazu: Yvonne Brands, Helene Zensen, Darina Finsterer, Norbert Sinofzik sowie bis hin zur Pensionierung Pfarrerin Heike Klute", so die Angaben seitens der Gemeinde. Als Vertreterin der Nachbar-Gemeinde und des Kreissynodalvorstands fungierte Helmtrud Beisler aus Meerbusch-Lank, während Pfarrerin Angelika von Leliwa aus Krefeld-Nord vertreten war.
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Pfarrer Christoph Tebbe führte die Versammlung mit einem Amtsumfang von 75 % für die Pfarrämtern und Mitgliedschaft im Präsidialrat Krefeld-Nord sowie 25 % als Pfarrer in Uerdingen. Da er nur einer einzigen Prüfungskollegium angehören darf, nimmt er im neu gebildeten Ausschuss von Uerdingen als Berater teil. Die Gemeinde dankt ihm dafür, dass er das Schiff namens „Gemeinde“ über die vergangenen drei Jahre hinweg vorsichtshalber, aufbauend und autorisiert erfolgreich durch eine manchmal schwieriges Seestück navigiert hat, einschließlich der Schließung der Michaelskirche. Das neugewählte Team trat nun seine Positionen an Bord des Gemeinschaftsschiffes von Uerdingen an. Bei ihrer Sitzung am 8. April wurde Darina Finsterer zur Vorsitzenden gewählt und Conny Fiorino zu ihrem stellvertretenden Partner - Frauen leisten häufig einen großen Teil der kirchlichen Arbeiten in vielen Gemeinden, daher repräsentieren sie auch oft die Führenden Rollen. Neben Finisterer zählen auch Norbert Sinofzik, ein früherer Autoritätshalter bei der neuen Führungsmannschaft; außerdem gehören weitere neue Mitglieder wie Conny Fiorino, Sophie Köerner, Pia Kreutzler, Petra Kutscha, Bodo Markusse und Ulrich Schroeter sowie Britta Voges (Arbeitsmitglied) zum Team. Im Juni schließt sich Ruben Voß diesem Team an, welcher sein Diaconus während seines Vikariatsabschnitts in Trier absolvierte, gefolgt vom Bestehen seines zweiten theologischen Examens und anschließender Priesterweihe. Er wird dann seinen Dienst in der aktuell vakant gebliebenen Pfarrstellung von Uerdingen fortsetzen.
(jeku ped)
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