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Am 9. April wurde an der Tangstedter Landstraße in Norderstedt ein unbekannter Täter einen Geldautomaten explodieren lassen – nun hat die Polizei weitere Informationen preisgegeben.

Daraus geht hervor, dass die Untersuchungen nahelegen, ein schwarzer Moped sei in Verbindung mit der Explosion gestanden zu haben. Zeugenaussagen aus dem Zeitraum um 3:30 Uhr an dem betreffenden Tag deuteten darauf hin, dass zwei Personen auf diesem Fahrzeug in Richtung des hamburgischen Stadtgebiets flohen. In Folge dessen entdeckte die Polizei eine verdächtige Maschine vor einer Wohnanlage namens Holitzberg, genau gegenüber der Asklepios-Klinik Heidberg im Bereich Hamburg-Langenhorn.

Geldautomaten-Sprengung in Norderstedt: Hierbei ist die Rolle von Raubstopptinten entscheidend.

Laut der Polizei war der Geldautomat mit einer speziellen Beutelstopftinte ausgestattet, die auch als Raubsicherungs-Tinte bekannt ist. Diese Tinte färbt Banknoten automatisch, wenn zum Beispiel ein Angriff auf den Automaten erfolgt und dieser explodiert. Einmal eingefärbtes Geld lässt sich diese Farbe nicht wieder abwaschen, weshalb es dauerhaft gekennzeichnet bleibt. Im vorliegenden Vorfall handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine grünliche Tintenspur. Allerdings hat die Polizei bisher keine Bestätigung dafür gefunden, dass tatsächlich Bargeld gestohlen worden sei während des Zwischenfalls.

Die Polizei setzt ihre Suche nach Zeuginnen und Zeugen fort, die nützliche Informationen über den Ein- und Auscheck des Verdächtigen sowie über die Tat selbst oder andere eventuelle Fluchtautos liefern können. Personen mit relevanten Angaben werden aufgefordert, diese beim Polizeirevier Norderstedt telefonisch unter der Nummer 040 528060 zu melden.

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